Bamberger Schädel 06.10.92 - 3 Teilnehmer
  1. Bürgerbräu Bamberg "Pils"
    Ansprechendes Etikett, wenig Schaum aber viele Perlen, süffig, Geruch für ein Pils herb genug, Geschmack eher Export-süßlich. Gesamtnote 9,00 (befriedigend +)
  2. Eku Echt Kulmbacher Pils
    Auch Eku Pils für ein Pils zu süß. Relativ geschmacksneutral aber in größeren Mengen trinkbar. Eine Anmerkung eines Probanden : Designerbier ? Gesamtnote: 8,33 (befriedigend)
  3. Eku Echt Kulmbacher Hell
    Dieses Schaumlos-Getränk schmeckte neutral bis wässrig und mutete eher wie ein fades Light-Bier an. Gesamtnote: 5,00 (ausreichend)
  4. Keesmann Hell
    Nach dem Einschütten zeigten sich keinerlei Perlen. Ein Beteiligter monierte Metallgeschmack; er hätte vielleicht auch den Kronkorken nicht mittrinken sollen. Ansonsten wurde der Geschmack akzeptiert. Gesamtnote: 8,33 (befriedigend)
  5. Eku Echt Kulmbacher Export
    Fader und lascher Geschmack liessen dieses Bier gerade an einem Durchfall vorbeisegeln. Die Probanden waren heute zu gut gelaunt, um richtig schlechte Noten zu vergeben. Gesamtnote: 5,67 (ausreichend +)
  6. Weltenburger Kloster Export Hell
    Ein schönes Etikett und charaktervoller Duft, britisches Aussehen (kaum Schaum); insgesamt eher ein Bier mit Bock-Ambitionen. Gesamtnote: 8,00 (befriedigend)
  7. Eku Weizen kristallklar
    Für ein Kristallweizen relativ wenig Kohlensäure und viel Geschmack, schädelverdächtig. Gesamtnote: 8,67 (befiredigend +)
  8. Eku Hefe-Weissbier hell
    Hefegeschmack ist hier kaum zu erkennen: süßlich bis neutraler Geschmack nach verwässerter Fanta. Aber schlechte Noten gabs heute nicht: Gesamtnote: 6,00 (ausreichend +)
  9. Schneider Weisse Hefe-Weizenbier
    Die relativ dunkle Farbe lässt einen starken Geschmack vermuten: war nix! Dieses Winterbier (was aber auch im Biergarten schmeckt) kann seiner Farbe zwar nicht gerecht werden; schmeckt aber dennoch hervorragend. Gesamtnote: 10,33 (gut -)
  10. Bamberger Kaiserdom Hefe-Weißbier
    Hier gingen die Meinungen mal wieder auseinander: ein Teilnehmer empfand es als süßes Brubbelwasser, zwei waren von der geschackvollen Würze begeistert. Gesamtnote: 9,00 (befriedigend +)
  11. Eku Hefe-Weissbier dunkel
    Der dunkle Weizenvertreter von Eku fand deutlich mehr Anklang als der helle: die Hefe wurde auch hier nicht überall gefunden, aber geschmacklich machte es deutlich mehr her als die Wasser-Fanta. Gesamtnote: 11,33 (gut)
  12. Eku Echt Kulmbacher Rubin
    Obwohl keine Dunkelbierfans: dieses Getränk hat alle drei Beteiligten so vom Hocker gehauen, daß eine ähnliche Benotung auch bei späteren Proben nicht wieder erreicht wurde: 12,67 (sehr gut -).
  13. Weltenburger Kloster Barock-Dunkel
    Das Etikett gefiel auch beim 2. Weltenburger Vertreter. Das war dann auch schon alles. Der Geschmack bewegt sich an der unteren Grenze (schleimig). Gesamtnote: 4,67 (gerade noch ausreichend)
  14. Aecht Schlenkerla Rauchbier
    Das strenge Aroma von Räucherschinken mag vielleicht im Winter besser als im Sommer schmecken, fand hier jedoch keine Fans. Gesamtnote: 3,00 (mangelhaft +)
  15. Rauchenfels Steinweizen
    Die beiden Rauchenfels-Biere sollten zunächst gar nicht verköstigt werden, weil sie bei Transport und Lagerung durch ihren Porzellan-Gummi-Verschluß die Hälfte ihrer Flüssigkeit verloren hatten. Der Entschluß, sie dennoch zu probieren führte schließlich dazu, daß sie zu warm probiert wurden.
    Das Ergebnis war dann erstaunlich: Rauchenfels Steinweizen erreichte den Spitzenwert von 12,33 (gut +). Vielleicht sollte man dieses Bier nur so lagern und trinken!
  16. Rauchenfels Steinbier
    Auch das Steinbier schmeckte trotz mangelnder Temperierung hervorragend: Ergebis 10,33 (gut -)